Presse

"...Wenn Trios von Haydn und Schubert mit 'Présence' von Bernd Alois Zimmermann gekoppelt werden, hört man die älteren Werke auf eine andere Weise. Das Trio folgt dabei der Forderung Zimmermanns, Kostüme zu tragen und umgibt sich mit einer Tänzerin. (...) Bei allen drei Stücken des Abends merkt man, dass es um ‚Sprache‘ geht, meint der Pianist Nicolas Rimmer: "Die Sprache von Haydn ist nicht geglättet und symmetrisch." Wie oft wird diesem Komponisten eine harmlose Leichtigkeit regelrecht vorgeworfen. "Nein, sie hat eine Art Stachel und bringt immer Unerwartetes!" (...) Schuberts Musik empfindet Nicoals Rimmer oft als gesanglich. "Aber in diesem Es-Dur-Trio steckt eigentlich alles drin: faktisch die ganze Weltgeschichte: Licht und Schatten!" Damit rückt Schubert an das Weltbild von Zimmermann heran, findet der Pianist: " Hier steckt schon etwas von der ‚Kugelgestalt‘ der Zeit!"
Video-Reportage und Konzertübertragung im Deutschlandfunk Kultur, 25.05.2018

"...Die Intonation der beiden Streicher ist hier tadellos, mit ihrer Feinheit der Phrasierung und der Nuancierung gestalten sie bewegte, spannende und unvorhersehbare Passagen. Vollkommen ist hier auch das harmonische Zusammenspiel, der Aplomb mit dem sich die Instrumente wie drei Köpfe desselben Körpers verbinden. Außerdem besitzt das Trio Gaspard die seltenste Gabe: diejenige, den Klang von einem Stück zum anderen zu ändern.
Gestern Abend hat sich in der Tat der Klang verändert: dicht, warm und samtig im romantischen Trio Nr. 1 in d-Moll op. 63 von Schumann; transparent, kalt, schneidend, fast gläsern im Trio a-Moll von Ravel. Dies ist Virtuosität, verbunden mit einem tiefen Sinn für Stil. Und dies bedeutete für die Zuhörenden die Möglichkeit, mit zwei Welten in Kontakt zu treten: erst die fantastische von Schumann, voller Schwung und Nostalgie – eine weit entfernte, legendäre Welt, umhüllt von romantischen Nebeln und zugleich von einer latenten Nervosität durchzogen; dann die kristalline Welt von Ravel, trocken und linear mit ihren klaren, wie mit dem Diamanten auf Glas gezeichneten Formen, mit volkstümlichen Erinnerungen und bewusst stilisierten orientalischen Anklängen in extrem differenziertem Stil. Begeisterung und Naivität auf der einen Seite, subtile, fast schon perverse Raffiniertheit auf der anderen: Das Trio Gaspard zeigt sie beide. ..“
Paolo Gallarati, La Stampa, 22.11.2016

"...höchst vitale Artikulation und feinstes klangliches wie formales Balancegefühl. (...) 
Das drei echte Musikerpersönlichkeiten vereinende Trio Gaspard muss heute bereits zu den besten Formationen der Zunft gezählt werden."

Klaus Roß, Rhein-Neckar Zeitung, 04.03. 2016
 

"Trio Gaspard hat ausgezeichnete Qualitäten und fand seinen Weg sofort, um sich in das Herz der Zuhörer zu schleichen...für die unglaublich frische Lesart von Beethoven's Partitur"
Das "Erzherzog-Trio" hat die wahren Werte dieser Gruppe offenbart: die 45 Minuten Musik gingen gefühlt sehr schnell vorbei! Ein wunderbares Allegro moderato, ein strahlend Mendelssohnhaftes Scherzo, ein großartiges Andante cantabile und zum Schluss, ein grandios frisches Allegro moderato. Das Publikum reagierte sofort mit warmem Applaus..."
L'Arena, 22.Februar 2016

"Die meisterhafte werk- und stilgerechte Interpretation im Spannungsfeld zwischen Leidenschaft und Melancholie und die sensible differenzierte musikalische Gestaltung entfalteten eine großartige Klangwirkung."
Harzkurier (Konzert in Osterode), 14.02.2015

"So wurden erhebende Poesie, schimmerndes Kolorit, glühende Klangfülle und wildes Temperament im Wechsel in homogener Einheitlichkeit vorgeführt...."
Die Rheinpfalz (Konzert in Speyer), 09.03.2015

 “Herzerfrischend ehrlich, stilgerecht und farbenreich, mit Transparenz und guter Agogik.
Dieses Trio gehört zu einer anderen Liga!“

Ensemble Magazin, 2013